Alfreds Augen

 

 

 

Alles Logistik oder was?

Logistik fasziniert mich seit Beginn meiner Berufslaufbahn. Das ist nicht einfach irgendein Beruf. Es ist vielmehr eine besondere Art zu denken, Informationsflüsse, Transport- und Versorgungsabläufe in der Welt zu beobachten, zu studieren und zu optimieren.

Vor 22 Jahren habe ich mich auf Kommunikationslogistik spezialisiert. Fortan sorgte ich dafür, dass elektronische Kommunikationssignale, über die effizientesten Wege zum richtigen Empfänger kommen.

Heute spreche ich von digitaler Kommunikationslogistik. Für die optimale Effizienz in der digitalen Kommunikation sind nicht mehr die Wege entscheidend, sondern die richtigen Formate und Kommunikationskanäle sowie der Einsatz von intelligenter Automatisierung in wiederkehrenden digitalen Kommunikationsprozessen.

Die Kunst liegt heute darin, ein optimale Ausgewogenheit zwischen automatisierter und realer Echtzeit-Kommunikation zu finden.

Mit Wenn- / Dann- Funktionen können intelligente Automatisierungs-Systeme in Kommunikationsprozessen unter definierbaren Rahmenbedingungen heute völlig eigenständig Entscheidungen treffen. Sie können anhand individueller Reaktionen menschlicher Kommunikationspartner eigenständig zwischen unterschiedlichen Kommunikationsmustern wählen. Und Sie sind in der Lage, zu lernen.  

In den Unternehmen da draußen haben Kommunikationsaufgaben einen wesentlichen Anteil an allen Arbeitsprozessen.  Und 80 Prozent der Kommunikationsprozesse könnten heute automatisiert ablaufen, ohne dass auch nur ein Mensch Hand anlegen müsste.

Der Schlüssel, damit automatisierte Kommunikation genauso effektiv funktionieren kann, wie manuelle, heißt Interaktion.  

In der Kommunikation könnte damit im Schnitt etwa 80 Prozent des bisherigen Arbeitsaufwandes eingespart werden.

Wenn man sich darum nicht mehr kümmern braucht, bleibt viel mehr Zeit für die wesentlichen und produktiven Gespräche in der Kommunikation. Außerdem kann man wesentlich empathischer auf sein Gegenüber eingehen.

 

Natürlich kümmere ich mich als Solopreneur auch um Vertriebsaufgaben. Kommunikation spielt in allen Vertriebsprozessen  eine große Rolle.

In vielen Unternehmen bleibt die Tatsache, dass es zwei grundsätzlich unterschiedliche Charaktere von Vertriebs-Profis gibt. Die einen sind vom Typ her „Jäger und Sammler“. Diese knüpfen in kürzester Zeit sehr viele und immer wieder neue Kontakte und erzielen sehr viele Einzelabschlüsse. Doch sie arbeiten eher oberflächlich. Wenn sich ein Interessent nicht sofort entscheidet, verlieren Sie Geduld und Interesse an diesem Kontakt. 

Wiedervorlagen pflegen sie nicht und Angebote fassen sie, wenn überhaupt, dann auch äußerst widerwillig nach. Viel lieber gehen Sie wieder auf die „Pirsch“ nach neuen Kontakten. Solche sind einerseits oft sehr emsig, andererseits bleibt aber auch viel Geschäft auf der Strecke und Neue Kunden reagieren nicht selten verärgert, weil sie auch kaum um Kundenbindung kümmern.    

Der andere Typ sind die „Ackerbauern“. Diese recherchieren viel und tragen im Vorfeld einer Kontaktaufnahme bereits akribisch Informationen über Ihre Zielpersonen zusammen. Damit gewinnen diese im Verkauf zwar der Zahl nach weniger Neukunden, dafür erreichen Sie jedoch eine sehr hohe Kundenbindung und erzielen wesentlich höhere Abschlußvolumen. 

Unternehmen könnten ihre Schlagkraft im Vertrieb eklatant steigern, wenn sie immer einen Jäger und einen Ackerbauern in einem Team zusammenarbeiten ließen.

Meiner eigenen Vertriebsmentalität nach, zähle ich mich eindeutig zur Kategorie der „Ackerbauern“.

Für mein berufliches Engagement habe ich mir in unserem Haus ein kleines Studio eingerichtet. Das erinnert eher an das Hightech-Cockpit eines Airbus, als an ein Büro.

Hier kann ich an meinem Schreibtisch sitzend, mit einer Maus und einer Tastatur zwei PC’s mit vier Bildschirmen sowie zwei Kameras, einen Teleprompter, Studiobeleuchtung und weiteres nützliches Equipment bedienen.

Was HighTech Büroausstattung anbelangt, bin ich ein Freak. Bereits in meinen Anfängen in der Kommunikationslogistik hatte ich meinen Geschäftswagen zu einem voll ausgestatteten papierlosen HighTech-Büro ausgebaut. Hier konnte ich von meinem Fahrersitz aus alle wichtigen Aufgaben erledigen und Mitarbeiter bzw. Dienstleister instruieren.   

Meinen inneren Antrieb, meine Kraft und viele meiner Ideen schöpfe ich aus meinem Glauben an Jesus Christus. Das hat allerdings mit Religion nicht das Geringste zu tun.

Gott liebt die Menschen aber er hasst jede Religion, weil Religion die Menschen schon immer von einer echten Beziehung mit ihm fernhält und sie sich in Mythen, Okkultismus, scheinheiligem Reglement, toten Zeremonien und manchmal auch in Fanatismus verlieren, anstatt zu lernen, direkt mit ihm selbst so zu kommunizieren, wie sie das auch untereinander mit Ihren Lieben tun.

Ich trachte danach, Andere stets so zu behandeln, wie ich selbst an deren Stelle behandelt werden möchte.

Daraus folgen meinerseits Höflichkeit, Respekt, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Loyalität gegenüber anderen Menschen, aber auch ein relativ hoher Toleranzpegel.

Geboren und aufgewachsen bin ich in München. Als Erwachsener zog es mich jedoch immer weiter ins Grüne. Von 1998 bis August 2018 lebte ich mit meiner Familie im südlichen Bayerischen Wald im Landkreis Passau. In Hauzenberg  baute ich mit einem Partner von 1998 an ein Dienstleistungsunternehmen auf, das wir dann 2003 verkauften.

Ich war lange im Außendienst, kreuz und quer durch Deutschland unterwegs.

Solange unsere Kinder noch kleiner waren, lebten wir im Bayerischen Wald wie in einem Paradies. Wir hatten ein geräumiges Haus mit über 300 qm Wohn- Nutzfläche und 5000 qm Garten rundherum. Hier konnten sie alles machen, was Kindern so richtig Spaß macht. Doch beruflich hatten sie dort so gut wie keine Auswahl.

Der Öffentliche Personen-Nahverkehr beschränkt sich auf wenige Buslinien, die ausschließlich tagsüber während der Schulzeit maximal bis in die frühen Abendstunden im 2 Stundentakt fahren. Und wenn sich junge Leute ohne chauffierendes Elternteil treffen wollen, scheitert das an den weiten Strecken.

In München hingegen, standen Ihnen alle Türen offen. So sind wir dann nach und nach alle wieder nach München gezogen. Unsere Tochter war die Erste, dann folgte unser älterer Sohn. Als schließlich unser Jüngster seine Schulausbildung beendet hatte, zogen wir schließlich alle wieder in den Einzugsbereich der Landeshauptstadt.

München selbst ist zwar eine sehr schöne Stadt. Doch uns „Landeiern“ erschien diese Großstadt dann doch etwas zu laut und zu hektisch.

So haben wir uns schließlich für den westlichen Speckgürtel Münchens, als unseren neuen Lebensmittelpunkt entschieden.

Seit September 2018 leben wir in Olching an der Amper, einer oberbayerischen Kleinstadt im Landkreis Fürstenfeldbruck, etwa 7 km westlich der Landeshauptstadt München. Wir sind hier auf dem Land, was sich vor allem auch im herzlichen Miteinander der Menschen hier bemerkbar macht.

Und wie im bayerischen Wald auch, gibt es hier bei den Landwirten viele Einkaufsmöglichkeiten für biologisch einwandfreie und geschmacklich hochwertige Nahrungsmittel.

Hinsichtlich der Preise, zu denen wir hier zum Beispiel hochwertiges Fleisch vom Eichelschwein sowie vom Charolais Rind bekommen, könnte so mancher Kenner durchaus neidisch werden. 

Meine Familie, das sind heute meine Frau, unsere Tochter, unser jüngerer Sohn, und unsere beiden Katzen, dem schwarzen Perser-Mischlingskater, Bagheera und der grauen Perser-Mischlingskatze, Susu.  

Unser älterer Sohn hat mittlerweile seine eigene Familie. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn im badischen Eberbach am Neckar, bei Heidelberg.

Ansonsten fotografiere und videografiere gerne. In erster Linie Naturaufnahmen.

Dazu bieten sich in den Amperauen ausreichend Gelegenheiten. Die oberbayerische Seenplatte mit Ammersee und Starnberger See ist nur einen Katzensprung entfernt. Zudem sind Oberbayerische und Allgäuer Alpen für Tagesausflüge bequem erreichbar.

Scroll to Top