Wie richte ich Home Office ein?

Viele Unternehmern entscheiden sich anlässlich der Ausbreitung des Coronavirus für mobiles Arbeiten von zuhause aus. Doch die technische Umsetzung birgt einige Herausforderungen. Welche Möglichkeiten es gibt, erklären wir Ihnen hier.

Angestellter im Heim ArbeitszimmerWas gilt es zu beachten?

  1. Im Home-Office greifen die Arbeitsstättenrichtlinien. Verwenden Sie daher nicht den Begriff „Home Office“, sondern „mobiles Arbeiten“ oder „remote Arbeiten“. , damit sind Sie auf der sicheren Seite.
  2. Schließen Sie mit ihren Mitarbeitern eine IT-Nutzungsvereinbarung, die eine private Nutzung ausschließen.
  3. Verpflichten Sie Ihre Mitarbeiter mit einer Zusatzvereinbarung auf die EU-DSGVO und das Bundesdatenschutzgesetz.

Welche Varianten gibt es für das Mobile Arbeiten?

Variante 1:

Der private Computer baut durch einen VPN (virtual private network) eine Verbindung mit dem eingeschalteten Arbeitscomputer auf. Durch den Aufbau einer „Remotedestopverbindung“ auf dem Bildschirm, Tastatur etc. können Sie auf die gewohnte Arbeitsumgebung ihres Arbeitscomputers zugreifen.

Variante 2:

Wenn man bereits einen Terminalserver oder Citrix Server hat, dann können alle freigeschalteten Mitarbeiter, mit oder ohne VPN, auf den Arbeitscomputer zugreifen. Dafür bräuchte man, sofern man keine hat, Lizenzen.

Variante 3:

Es ist möglich vom Heimcomputer aus ebenfalls auf den Arbeitscomputer zuzugreifen, indem man beispielsweise den TeamViewer oder PC Visit installiert. Dies muss eventuell durch den Administrator geschehen.

Der Administrator oder Sie generieren auf den Computern einen Zugriffscode und ein Kennwort, welches für die Nutzung notwendig ist, um den Arbeitscomputer aus der Ferne zu steuern.

Online Konferenzen

Sofern mobile Geräte mit einem Mikrofon und einer Kamera ausgestattet sind, können auch online Konferenzen stattfinden. Dafür gibt es zahlreiche Webkonferenz-Tools, die einfach zu bedienen sind und zudem auch kostenfrei sind. Mögliche Anbieter sind z.B. „zoom“, „clickmeeting“, „gotomeeting“ oder „webex“.

Beitragsbild: © Milenko Đilas – Veternik; Serbia

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